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Kaukasus:  Iran * Armenien * Georgien
Eine Reise in den südwestlichen Kaukasus und seine Ausläufer

 

Eine Reise durch drei Staaten mit vielfältigen Kulturen, unterschiedlichen Sprachen und Schriften, oftmals Spielball fremder Mächte und doch immer wieder gemeinsamer und eng verflochtener, bewegter Menschheitshistorie, die hier bis zu 6000 Jahre ins Paläolithikum zurück reicht. Erkunden Sie Vergangenheit und Gegenwart der zu den ältesten christlichen Kirchen zählende armenisch- und der georgisch-orthodoxen Kirche, erleben Sie den Islam im historischen azerbaidjanischen Hochland. Hier existiert eine einzigartige Fauna mit über 1600 endemischen Pflanzenarten und ebenso einer Vielzahl endemischer Tiere. Genießen Sie die heutige vielfältige Küche, tauchen Sie ein wenig ein in das Leben dieser großartigen Menschen, lassen Sie sich „vom Kaukasus“, der noch vom Massentourismus verschont ist, beeindrucken!

 

Unsere Reiseidee:

 10 Tage / 9 Übernachtungen (auch 9 Tage / 8 Übernachtungen möglich)

Tabriz – Kandovan – Goriz – Vorotan – Zorokarer – Norawank – Khor Virap –
Jerewan – Etschmiadzin – Sevan – Dilidshan –
Mzcheta Tblissi

 

            1. Tag, Flug Deutschland – Tabriz (Iran)

Am Flughafen treffen Sie Ihre Reisegruppe mit unserer VisaTour-Reisebegleitung zusammen; gemeinsam beginnt Ihre Exkursion in den Kaukasus. Abendflug mit z.B. TK/Aegean/LH/LOT/Pegasus (o.ä.) mit Zwischenlandung nach Tabriz zu Füßen des Sahand-Gebirges.

 Täbris Basar GemäldegalerieTäbris Basar Gemäldegalerie

            2. Tag, Tabriz

Landung nach Mitternacht, Empfang durch unseren deutschsprachigen iranischen Guide und Transfer in Ihr Hotel in der heutigen Messestadt Tabriz; etwas Zeit zum Ruhen und frisch machen. Im frühen 14. – 15. Jh. war Tabriz Hauptstadt des azerbaidjanischen Reiches; am späten Vormittag besichtigen Sie die aus dem 15. Jh. unter den turkmenischen Qara Qoyunlu erbaute, weltberühmte Blaue Moschee mit meisterhaften Dekorkacheln, anschließend den nahe gelegenen ältesten persischen, über tausend Jahre alten, labyrinthischen Bazaar (UNESCO-Weltkulturerbe) mit seinen Gewölbegängen, Hofanlagen, Geschäften und Moscheen, eine einzigartige Atmosphäre.
Danach unternehmen Sie eine Ausflugsfahrt (ca. 55 km/1 Std.) nach Kandovan, einem kleinen Dorf „am Ende der Welt“, gut 2.200 m hoch in den Bergen gelegen. Schon seit vorislamischer Zeit besiedelt leben hier in bizarren, steilen Tuffsteinkegeln nahe des Kuh-e Sahand Vulkans noch heute kaum tausend Einwohner insbesondere von Schafzucht und Obstanbau. Rückfahrt nach Tabriz (F,A).

 

            3. Tag, Tabriz – Goris (Armenien)

Vormittags, wenn Zeit und Interesse, Besuch des Qadjaren-Museums (im ehem. Haus des Kronprinzen Amir Nezam) mit seiner Gartenanlage, alternativ das Armenische Museum.
Fahrt durch bezaubernde Landschaft zur iranisch-armenischen Grenze, Grenzübertritt über eine Brücke. Unser deutschsprechender Partner erwartet Sie in Armenien.
Vor Ihnen der Meghri-Pass, mit 2535 m der höchste des Landes, gelangen Sie entlang vieler Gebirgszüge über Kapan nach Goris, nicht ohne vorher bei einem kleinen Stopp etwas Wein oder Bier zu genießen. Übernachtung in Goris (F,A).

 

            4. Tag, Goris / Chndzorsk + Worotan-Schlucht   (wenn die Reise kürzer sein soll: Dieser Tag könnte von der Route her auch zeitlich wegfallen)

Ein Ausflug führt Sie zur Höhlensiedlung von Chndzoresk, die ab dem 5. Jh von frühen Christen angelegt wurde und die noch bis in die 1980er bewohnt war. Weiter geht Ihr Ausflug zum 895 n.Ch. gegründeten armenisch-apostolischen Kloster Tatew, das Sie mit einer Seilbahn erreichen. Die „Flügel von Tatew“, wie die mit 5750 m weltweit längste, 2010 gebaute Luftseil-Kabinenbahnkonstruktion auch genannt wird, trägt Sie in über 320 m Höhe schwebend über die teuflisch wirkende Schlucht des Worotan. Rückkehr nach Goris (F,A).

 

            5. Tag, Goris – Zorokarer – Norawank – Khor Virap – Jerewan

Frühmorgens starten Sie Richtung Jerewan, Armeniens Hauptstadt. Ihr erster Halt aber ist eine über 4000 Jahre alte Megalith-Anlage, das „armenischen Stonehenge“ Zorokarer aus der mittleren Bronzezeit. In der Region Wajoz Dsor liegt das Kloster Norawank (UNESCO Weltkulturerbe-Tentativliste), Ihr nächstes Ziel, eines der bedeutendsten mittelalterlichen Kulturdenkmäler Armeniens, mit der zweigeschossigen, von Fürst Burtel Orbelian gestifteten und 1339 vollendeten Mausoleumskirche. Weiter zum Wallfahrtsort von Khor Virap (40 km südlich von Eriwan), von wo aus Sie bei schönem Wetter einen grandiosen Blick auf den biblischen Berg Ararat werden können. Fahrt zu Ihrem Hotel in Jerewan (F,A).

 

            6. Tag, Jerewan

Heute startet Ihre Rundfahrt durch die Hauptstadt Armeniens mit Besichtigung der Kathedrale des Hl. Gregor des Erleuchters, das weltgrößten Kirchengebäude der armenisch-apostolischen Kirche und das zweitgrößte Gotteshaus Transkaukasiens. Danach gelangen Sie zur „Kaskade“ im Stadtzentrum mit herrlichem Blick auf den Stadtteil. Im Anschluss fahren Sie hinauf auf den Zizernakaberd-Hügel mit dem Denkmalkomplex zum Gedenken der Opfer des Völkermordes an den im osmanischen Reich lebenden Armeniern; Besuch des dortigen Genozidmuseums. Fahrt zu Ihrem Hotel in Jerewan (F,A).

 

            7. Tag, Jerewan –  Etschmiadzin – Sevan – Dilidshan

Fahrt nach Etschmiadzin, dem Sitz des armenischen Katholikos und Besichtigung des Hauptkathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe). Anschließend kurze Fahrt zur imposanten Ruine von Zvartnoz (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe) aus dem 7. Jh., der ersten armenischen Rundkirche und größter Tetrakonchos des Kaukasus.
Der größte Süßwassersee des Kaukasus, der Sevan, die „blaue Perle“ Armeniens, ist zweieinhalb mal so groß wie der Bodensee und liegt auf 1900 m malerisch im Hochgebirge. Sie besichtigen dort das Sevankloster mit der Apostel- und Muttergotteskirche. Weiter nach Dilidschan, der „kleinen Schweiz“ Armeniens, zum Hotel (F,A).

 

            8. Tag, Dilidschan – Tbilisi/Tiflis

Kurzer Rundgang durch Alt-Dilidshan, zu Zeiten der Sowjetunion einer der führenden Kurorte. Auf dem Weg zum armenisch-georgischen Grenzübergang Halt in Alawerdi und Besichtigung des Sanahin-Klosters (UNESCO-Weltkulturerbe), die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage des Landes.
Verabschiedung von Busfahrer und Guide, der die Gruppe bis zur Passkontrolle bringt. Kurzer Fußweg mit Koffer über die Grenzbrücke, nach der Einreisekontrolle wartet der deutschsprachige georgische Guide mit georgischen Bus auf die Gruppe. Weiterfahrt nach Tbilissi zum Hotel (F,A).

 

            9. Tag, Tbilissi / Mzcheta

Tbilissi, georgisch für „warme Quellen“, verdankt den Namen den heißen Schwefelwasserquellen, die hier am Nordosthang aus der Erde treten. Während des ausführlichen Rundganges durch die Altstadt besuchen Sie das Wahrzeichen der Stadt, die Metechi-Kirche und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier aus haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Altstadt mit dem Fluss Mtkwari (Kura) und die Umgebung. Sie sehen die Sioni Kathedrale, die Antischischati Kirche, die Schwefelbäder und die moderne Brücke.
Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in die alte Hauptstadt Mzcheta (UNESCO Weltkulturerbe) und besichtigen die Dschwari Kirche (6. Jh.) sowie die Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.), wo sich der Leibrock Christi befinden soll. Nach dem Besuch des Frauenklosters Samtavro Rückfahrt nach Tbilissi und Abendessen in einem lokalen Restaurant (F,A).

 

            10. Tag, Tbilissi - Europa

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Zwischenlandung nach Europa.

Ende einer erlebnisreichen Kaukasus-Reise durch drei Staaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten!

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Wir bieten Programme für Incentive-Reisen an - auf Wunsch mit ganz  besonderen Programm - Highlights. Lassen Sie sich beraten! Ebenso verfügbar sind spezielle Programme für geschlossene Gruppen, z. B. für Kirchengemeinden, Interessen- und Berufsverbände, Vereine, Medien, Parteien, etc.

 

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Unsere Programme sind Vorschläge unsererseits für besonders schöne Rundreisen. Gerne berücksichtigen wir Ihre Wünsche bezüglich der Hotelklasse, der Flüge, der Dauer der Reise und des Ablaufs.

 

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