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     Armenien · Georgien

      Zwischen Ararat und Kaukasus

Willkommen im Kaukasus! Kirchen und Klöster aus einer anderen Zeit scheinen mit den kargen und schroffen Formen des Kaukasus zu verschmelzen. Am südwestlichen Horizont oft sichtbar, aber immer unerreichbar, der heilige Berg Ararat, im Norden, unübersehbar, die gewaltigen Massive des Kaukasus. Tauchen Sie ein in Kultur und Geschichte der ältesten christlichen Staaten dieser Erde, erkunden Sie die großartige Bergwelt und Natur, genießen Sie die einheimische Küche und erleben Sie eine faszinierende Reise!

 

12 Tage / 10 Übernachtungen
(auch kürzere - 11/10/9 Tage - oder längere Varianten möglich)
 

Jerewan - Khor Virap - Areni - Noravankh - Dilidshan - Sevan-See -Hagarzin - Etschmiadzin - Tiblissi Mzcheta – Kutaissi - Gori – Ananuri – Gudauri - Kasbegi – Signagi - Kachetien

            1. Tag: Europa – Jerewan
Flug von Europa nach Jerewan (Armenien).

            2. Tag: Jerewan / Edschmiadzin
Frühmorgens Ankunft in Jerewan. Unser deutschsprechender armenischer Guide begrüßt Sie am Flughafen. Transfer zum Hotel. Nach einem späten Frühstück erkunden Sie die armenische Hauptstadt. Zunächst fahren Sie zur „Kaskade“, von hier aus bietet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf die Stadt. Dann besuchen Sie die Cognac-Brennerei und können an einer Degustation teilnehmen. Ihre Fahrt nach Etschmiadzin führt Sie vorbei am Dorf Mussa Ler, in dem die Überlebenden des durch Franz Werfel berühmt gewordenen Mussa Dagh angesiedelt wurden. In Etschmiadzin, dem Sitz des armenisch-apostolischen Katholikos und dem religiösen Zentrum des armenischen Volkes, besichtigen Sie die Hauptkathedrale. Hier hätten Sie auch die Gelegenheit, einem Gottesdienst beizuwohnen. Sie besichtigen die beiden aus dem 7. Jh. stammenden Kirchen Surb Hripsimé und Surp Gajané, jeweils Meisterwerke der klassischen armenischen Baukunst. Auf der Rückfahrt nach Jerewan halten Sie in Zvartnoz, der ersten armenischen Rundkirche. Die heutigen Überreste dieses z.T. restaurierten Rundtempels (UNESCO-Weltkulturerbe) sind eines der Meisterwerke der armenischen Sakralarchitektur. Abendessen in einem örtlichen Restaurant mit lokalen Speisen. Übernachtung in Jerewan. (F/-/A/Ü)

            3. Tag: Jerewan / Khor Virap – Areni - Noravankh
Ihr heutiger Ausflug führt Sie durch das Ararat-Tal zur Kloster nach Khor Virap („tiefe Grube“); hier soll Gregor der Erleuchter 13 Jahre lang gefangen gehalten worden sein, bevor er den armenischen König bekehrte. Das Kloster liegt unmittelbar an der türkischen Grenze, von hier aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf den heiligen Berg der Armenier, den Ararat. In Areni, dem bekanntesten Weindorf Armeniens, können Sie den vielgelobte trockenen Rotwein verkosten. Südlich des Ortes erwartet Sie in der engen Schlucht des Amaghu mit seiner Muttergotteskirche aus dem 14. Jh. wohl eines der schönsten Klöster des Landes, Noravankh. Mittagessen beim Kloster. Zurück führt die Fahrt über den Selim-Pass in den Süden mit der Besichtigung einer der besterhalten gebliebenen Karawansereienan der alten Seidenstraße. Rückfahrt nach Yerewan. (350 km - F/M/-/Ü)

            4. Tag: JerewanSevan-See – Dilijan – Hagarzin
Nur 70 km von Jerewan entfernt liegt auf 2000 Höhenmetern die „Blaue Perle“ Armeniens, der Sevansee, malerisch im Hochgebirge gelegen. Im ehemaligen Verbannungsort des armenischen Adels, einer einstigen Insel, heute nur noch Halbinsel, besuchen Sie ein Kloster aus dem 9. Jh. und genießen die herrliche Aussicht auf die Weite des Sees mit den umliegenden Bergen. Im Anschluss fahren Sie über den Sevan-Pass in den Kurort Dilijan und besuchen das im Wald gelegene Kloster Hagarzin (11.-13. Jh.). Mittagessen wird in einem Privathaus in Dilijan angeboten. Rückfahrt nach Yerewan. (250 km - F/M/-/Ü)

            5. Tag: JerewanGarni und Geghard
Zunächst geht es zum Museum „Matenadaran“, die dort zu findende Handschriften-Sammlung ist eine der größten ihrer Art. Sie
gelangen dann auf die Anhöhe Tsitsernakaberd fahren, wo sich die Genozid-Gedenkstätte und -Museum befindet, die vom Völkermord an den Armeniern durch das Regime der „Jungtürken“ in den Jahren 1915-16 berichtet. Ihr nachmittäglicher Ausflug führt Sie zum hellenistischen Tempel nach Garni und weiter zum Höhlenkloster Geghard, das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt (UNESCO-Weltkulturerbe). (100 km - F/-/A/Ü)

            6. Tag: Jerewan – Tblissi
Über das Aragaz-Plateau fahren Sie heute zunächst zum Jessidendorf Rja Taza und sehen den imposanten kurdisch-jesidischen Friedhof mit seinen Reiterfiguren. Durch das 1988er Erdbebengebiet gelangen Sie in die Debet-Schlucht nach Alaverdi. Hier probieren Sie den besten Schaschlik Armeniens. Nach dem Besuch des zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Klosterkomplexes von Haghpat (11.-13. Jh.) fahren Sie zur armenisch-georgischen Grenze und verabschieden sich von Ihrem bisherigen Guide und dem Busfahrer. Grenzübertritt bei Sadakhlo. Das georgische Team empfängt Sie nach der Einreise und die Fahrt führt Sie nach Tblissi. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. (300 km - F/M/A/Ü)

            7. Tag: Tblissi – Mzcheta – Kutaissi
Sie fahren nach Mzcheta, der alten Hauptstadt und religiösem Zentrum Georgiens, am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus gelegen, und besichtigen die UNESCO-Weltkulturerbestätten, die Dschwari Kirche aus dem 6. Jh. und die Swetizchoveli  Kathedrale  aus dem  11. Jh.,  in der  sich  der  Leibrock  Christi befinden soll.
Ihre Fahrt führt Sie im Anschluss nach Westgeorgien, nach Imeretien, und Sie werden den Unterschied der nunmehr fast mediterranen Landschaft zum zuvor bereisten bemerken. Hier, in Kulchis Königreich, suchten der griechischen Mythologie nach die Argonauten nach dem Goldenen Vlies. In der Bezirkshauptstadt Kutaissi angekommen, der zweitgrößten Stadt Georgien, besuchen Sie die neu restaurierte Bagrati-Kathedrale (11. Jh.) und den Gelati Klosterkomplex aus dem 12. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der dazugehörigen Akademie. Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft in Kutaissi. (280 km - F/-/A/Ü)

            8. Tag: Kutaissi – Gori – Ananuri – Gudauri
Entlang der alten Seidenstraße geht Ihre Reise in die Kartli-Region in die Stadt Gori. Sie besuchen die Höhlenstadt Uphlisziche (1. Jh. v.Chr.), durch die eine Abzweigung der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, Palästen, einem Theater ist gut erlebbar. In Gori, der Geburtsstadt Stalins, sehen Sie dessen Geburtshaus. Weiter geht die Fahrt auf der georgischen Heerstraße zum Besuch der Wehrkirche in Ananuri (17. Jh.). Die Fahrt führt durch landschaftlich sehr reizvolle Gebiete in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Abendessen und Übernachtung im Skigebiet Gudauri auf 2200 m Höhe. (290 km – F/-/A/Ü)

            9. Tag: Gudauri – Kasbegi – Tblissi
Von Gudauri aus geht die Fahrt in das Dorf Kasbegi entlang des Tergi-Flusses mit Blick auf hochalpine Landschaften. 
Von Kasbegi aus können Sie eine Wanderung zur 2.170 m gelegenen Gergeti-Dreifaltigkeitskirche (ca. 3,5 Std. auf z.T. unbefestigtem Weg) unternehmen. Bei gutem Wetter erhaschen Sie einen Blick auf den höchsten Gletscher des Kaukasus, den Kasbek, mit 5.047 m. Oder Ihre Fahrt geht von Kasbegi direkt weiter durch die imposante Darjali-Schlucht bis an die russische Grenze und anschließend nach Tblissi. Ohne Wanderung haben Sie in Tblissi etwas Freizeit. (200 km – F/-/A/Ü)

            10. Tag:  Tblissi / Signagi, Kachetien
                    (wünschen Sie eine kürzere Reiseroute, könnte dieser Tag routenmäßig entfallen)

Heute werden Sie georgische Tischtraditionen und Gastfreundschaft kennenlernen, Ihr Ausflug führt Sie in das bekannte Weinbaugebiet Kachetien. Hier können Sie georgischen Wein direkt in einem Bauernweinkeller verkosten. Morgens startet Ihre Fahrt zunächst zur befestigten Stadt Signagi aus dem 18. Jh. Während eines Spaziergangs erkunden Sie diese malerische Kulisse, die sich in Terrassen an den Hängen des Berges erstreckt. Die einzigartige Architektur der Häuser wird Sie faszinieren. Sie besuchen das ethnografische Museum. Weiter geht Ihre Fahrt entlang der Weinberge zum Besuch eines Winzerhofes mit rustikalem Weinkeller. Hier lauschen Sie einer Einführung in die georgische Weinherstellung und nehmen an einer Weinprobe direkt aus „kvevri“, den unterirdisch vergrabenen Tonkrügen, teil. Mittagessen erhalten Sie auf einem Bauernhof mit landestypischen Spezialitäten und Wein. Einblick in das Dorfleben. Rückfahrt nach Tblissi, (320 km – F/M/-/Ü)

            11. Tag: Tblissi
Stadtrundgang: Zunächst besichtigen Sie die Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Hier oben haben Sie einen schönen Blick auf die Mtkwari (Kura), die Altstadt, die moderne Friedensbrücke  und die Umgebung Tblissis. Vorbei an den Schwefelbädern (die Sie abends fakultativ besuchen können) gelangen Sie zur Nariquala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge, Sioni-Kathedrale mit dem Weinrebenkreuz der heiligen Nino, die Georgien christianisierte und weiter zur Antschischati-Kirche (6. Jh.), der ältesten der Stadt. Nachmittags steht der Besuch der Schatzkammer im Historischen Museum, u.a. mit Goldschmiedekunst aus der Zeit des „Goldenen Vlies“, im Programm. Abendessen erhalten Sie in einem traditionellen georgischen Restaurant. (F/-/A/Ü)

            12. Tag: Tblissi – Europa
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Ende einer abwechslungsreichen Kulturreise durch die ältesten christlichen Staaten im südlichen Kaukasus.

 


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